Prof. Dr. Kümper von der Universität Mannheim

will universitäres Leben nach Helmstedt bringen. Dazu empfing Bürgermeister Wittich Schobert am 29.Januar 2015 von links: Simon Sosnitza und Prof. Kümper, beide von der Uni Mannheim sowie Hans-Dieter und Wolfgang von Meibom, direkte Nachfahren der gleichnamigen Helmstedter Professorenfamilie und Rudolf-Helmut Strozyk vom Verein Academia Julia.


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Das Gelehrtengeschlecht der Meiboms

Mit diesem Gemeinschaftsprojekt scheint es gelungen, weiteres universitäres Flair nach Helmstedt zu holen.

 

Prof. Dr. Hiram Kümper vom Lehrstuhl der Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit von der Universität Mannheim bereitet eine Ausstellung über das „Gelehrtengeschlecht der Meiboms“ vor. Am Entstehungsprozess diese Projektes waren sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, Herr Simon Sosnitza, und die Leiterin des Helmstedter Kreis- und Universitätsmuseum, Frau Marita Sperly beteiligt. Das Projekt soll der Erforschung der Universitätsgeschichte Helmstedt dienen und diese weiter vorantreiben.

 

Helmstedter Professoren sind bislang im unterschiedlichen Ausmaß aufgearbeitet worden. Einzelne Wissenschaftler wie der Theologe Georg Calixt, der Chirurg Lorenz Heister oder der Mediziner Hermann Conring fanden deutlich größere Wertschätzung  als das Geschlecht der Meiboms, die über fünf Generationen an der damaligen Helmstedter Universität lehrten und forschten.

 

Augenblicklich arbeiten vier Studenten an dem Projekt, die Ergebnisse ihrer Recherchen und deren Dokumentenauswertung werden in einer Ausstellung Ende Dezember 2015 in Helmstedt zu sehen sein.

 

Auf der Suche nach Sponsoren konnte unser Verein Academia-Julia den Kontakt zu unserem Beiratsvorsitzenden, Herrn Wolfgang von Meibom, einem direkten Nachfahren des Professorengeschlechtes, herstellen.

 

Beide Brüder, Wolfgang und Hans- Dieter von Meibom, sind hocherfreut über die Initiative aus Helmstedt und bereit, die Ausstellung über ihre Vorfahren in Helmstadt finanziell zu unterstützen und den jungen Wissenschaftlern Zugang zum Familienarchiv zu gewähren.

 

Professor Dr. Kümpers Gedanken reichen jedoch weiter. So könnte er sich einen jährlich stattfindenden Studienkurs in Helmstadt vorstellen, bei dem Studenten und Doktoranden jeweils eine Woche weitere historische Themen der Stadt erforschen und aufbereiten sollen. Außerdem soll ein Reiseführer entstehen, der geschichtsinteressierte Menschen an Stätten in dieser Region führt, die während der Reformatiom eine Rolle spielten.


29.01.2015